Kunstmuseen sind für mich immer wieder für Überraschungen gut. Es gibt Ausstellungen, habe ich sie besucht, denke ich beim Ausgang – war es das wirklich? Oder, haben mich die Bilder oder Installationen zu längerer Betrachtung hingezogen, haben sie mich berührt in irgend einer Art und Weise, egal ob genau darstellend oder abstrakt. Ich bin der Meinung, dass man nicht in jedem Fall alles verstehen muss, was der/die KünstlerIn mit dem Werk darstellen will.

Ein alter Kunstkenner sagte mir vor langer Zeit einmal:
«Der eine betrachtet’s – Der andere achtet’s – Der Dritte verachtet’s – Was macht es?»
Dieses einfache, jedoch aussagekräftige Verständnis zum Umgang mit Kunst hat mich bisher über alle Jahre hinweg begleitet.

Nun zur Ausstellung – nebst vielen anderen Exponaten haben mich die nun folgenden ganz besonders angesprochen, sei es durch die Exaktheit der Darstellung, die Ausdruckskraft der Personen oder die gewählten Farben.

Wenn man Bilder aus dem 18./19.20. Jh. betrachtet sind es fast immer nur Männer, welche die Kunstgeschichte geprägt haben. Anders hier die deutsch-polnisch-dänische Malerin Elisabeth Jerichau-Baumann (1819-1881) welche sich in der Männerdomäne mit Erfolg meisterhaft  durchsetzte und eindrückliche Kunstwerke schuf.  Sie wurde deshalb vielfach von Königshäusern engagiert um deren Nachkommen zu porträtieren, was sicherlich als besonderer Leistungsausweis zu werten war.

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Bei den abstrakten Bildern verweile ich längere Zeit. Die hier präsentierten Werke stammen vom dänischen Künstler Ole Schwalbe (1929-1990) und faszinieren mich.

 

Kitchen Totem   … ohne Worte

 

Text / Felix