Just in dem Moment beim Verlassen des Yachthafens im Jaich, bricht die Sonne durch die Wolken. Ist das fuchsig, weil ich mich beim Fotografieren in der Stadt mit einem bedeckten Himmel begnügen musste. Der Herbst mit den Stürmen ist angebrochen. Es ist beileibe Zeit, den Rückweg zur ancoraWerft in Neustadt in Angriff zu nehmen. Zum letzten Mal blicken wir auf die Häuserzeilen und Werft an der Schiffsbrücke (Name der Strasse).

Die Fabriken und die Silos am Westufer der Förde haben ihre produktive Phase längsten hinter sich. Es wird hin und her diskutiert: abreißen oder zu Wohnungen umbauen. Der Entscheid könnte Jahre dauern, wurde uns erzählt. Die Flensburger Schiffbau Genossenschaft scheint verwaist zu sein.

Bei dem milden Herbsttag ist die Fahrt in der Flensburger Förde ein echter Genuss. Felix wechselt die Gastflagge aus, denn wir fahren zum ersten Mal auf unserer Reise zu einer dänischen Insel. Juhaisassa! Unser ursprüngliches Ziel haben wir zwar nur klitzeklein erreicht.

Im Yachthafen Sønderborg legen wir an. Er befindet sich im südlichsten Zipfel der Insel Als und ist 20 Gehminuten von der Stadt Sønderborg entfernt. Kein Autolärm stört die maritime Stimmung des Hafens. Die Brandung und den Wind hören wir. MY De Swel schaukelt leicht hin und her.