Den Helder haben wir kennengelernt und entschliessen uns, in den nächsten Tagen ohne Stadtluft klarzukommen. Wir fahren zur Zeedocksluis und bitten um Durchlass. Eine Frauenstimme ertönt. Sie wird erst um 13.00 die Schleuse für uns öffnen, also zurück auf Feld eins und zwei Stunden abwarten.

Dann geht es zack zack durch die Schutzschleusen und schon sind wir im Noordhollandsch Kanaal. Er verbindet in Nord-Süd-Richtung die Hauptstadt Amsterdam über Alkmaar mit dem Marinestützpunkt Den Helder. Der 75 km lange Kanal wurde Anfang des 19. Jh. im Auftrag König Wilhelms I. der Niederlande gebaut. Heutzutage wird er kaum mehr von der Berufsschifffahrt benutzt.

Sicherheitsschleuse  mit ihren schweren Toren.          Marinehafen, Einfahrt strengstens verboten.

 

 

 

 

 

 

MY De Swel fährt autonom im  Noordhollandsch Kanaal. Kapitän sitz im Schatten.

 

 

 

 

 

 

Am Kanal sind Anlegestellen eingerichtet, da ein Boot 3 x 24 Stunden bleiben darf. Die haben wir uns gemerkt. Die erste, wunderbar unter Schatten spendenden Bäumen vor dem Dorf T‘Zand ist belegt. Das Thermometer klettert inzwischen über 30 Grad. Die nächste vor dem Dorf Sint Maartenszee neben der stark befahrenen Strasse und in praller Sonne ist frei. Niemand kommt auf die Idee, hier anzulegen ausser wir. So ein Landaufenthalt habe ich mir nicht vorgestellt. Felix ist einverstanden morgen die Leinen zu lösen.